Junge Union bestätigt Oetzmann im Amt/ Mit zwei Europa-Referenten in den Wahlkampf

Er bleibt: Vor insgesamt 40 Teilnehmern hat die Mitgliederversammlung an diesem Sonnabend Jonas Oetzmann mit einstimmigem Ergebnis als Kreisvorsitzenden der Jungen Union Uelzen bestätigt. Der 23-jährige übt das Amt seit zwei Jahren aus. Neu im Vorstand sind Nicole Haase (Stellvertretende Vorsitzende), Daron Remien (Schriftführer) und Nikki Lindenberg (Beisitzer). Weiterhin im Vorstand bleiben Sarina Reese (Stellvertreterin), Richard Knobel (Geschäftsführer), Jon Matz (Pressesprecher) und als Beisitzer Daniel Westerfeld, Christoph Hillmer, Andreas Meyer und Shaban Kahil.

Um dem Thema Europa mehr Präsens zu geben, gab die Junge Union zudem bekannt, die kommende Europawahl mit zwei Referenten begleiten zu wollen. Diese Europa-Referenten sind der 23-jährige Jura-Student Jon Matz und die 16-jährige Schülerin Nicole Haase. „Mit verschiedenen Veranstaltungen wollen wir das Europa-Fieber unter jungen Uelzenern auf Höchsttemperaturen bringen. Geplant ist unter anderem eine Podiumsdiskussion für Schüler.“, so Jon Matz. In einer Rede erklärte der 23-jährige, dass die EU unsere einzige Chance sei, sich zwischen Großmächten wie China und den USA zu behaupten. „Ich möchte weder Social Scoring von Xi Jingping, noch möchte ich die Werte eines Donald Trump, der alleine das Recht des Stärkeren kennt.“ Vielmehr, so Matz, müssten wir uns auf unsere gemeinsamen europäischen Werte besinnen. „Wir müssen mehr Europa wagen.“

Unterdessen zog der Vorsitzende Jonas Oetzmann ein positives Fazit hinter seinen ersten beiden Jahren, mahnte aber auch Besserungen an: „Wir müssen mehr um Mitglieder werben. Wir müssen unter jungen Menschen bekannt machen, dass es diese Form politischer Beteiligung gibt.“ Außerdem arbeite der Zeitsoldat darauf hin, künftig einen größeren Schwerpunkt auf die Sacharbeit zu legen.

Neben den Vorstandswahlen standen verschiedene Grußworte auf dem Programm. Über die aktuelle Landespolitik berichtete der CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer. Landrat Dr. Heiko Blume zog ein Resume hinter seiner aktuellen Amtszeit als Landrat. Gerade junge Leute hätten von seiner Arbeit profitieren können - der Glasfaserausbau biete neue Möglichkeiten für Jugendliche auf dem Land.

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