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Norddeutsche Wirtschaft 4.0

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Junge Union Niedersachsen hat Zukunftsthemen fest im Blick

„Die Digitalisierung ist eine Chance, die wir nicht liegen lassen sollten“
Mit diesen einprägsamen Worten eröffnete unser Landesvorsitzender Tilman Kuban das erste Forum „moderne norddeutsche Wirtschaft“ in Rosengarten. Als erster Gastredner des Abends war der ehemalige Oberbürgermeister von Hamburg, Ole von Beust, geladen.
Frei von den Zwängen politischen Kalküls legte er eine fulminante Performance vor den über 80 Mitgliedern der Jungen Union Niedersachsen hin. Er stieg ein mit der Feststellung, dass Wirtschaftspolitik ein Stiefkind der Union geworden sei. Es würde nur noch stiefmütterlich behandelt. Die Union müsse sich in ihren Wahlkämpfen wieder auf eine Kernkompetenz rückbesinnen: das Wirtschaftswachstum fördern zu wollen.
„Deutschland verschläft den Wandel zur Digitalisierung“ – Ole von Beust
So beschrieb Herr von Beust die aktuelle Situation in Deutschland bezüglich einer Industrie 4.0. Dafür führte er verschiedene Gründe an. Einerseits sei da das Thema „Smart City“; es würden alle (Kommunal-, Landes-, und Bundespolitiker) davon reden, aber keine wüsste was unter einer „Smart City“ eigentlich zu verstehen sei. Auch viele Lenker in den Kommunen würden die Umsetzung von „Smart City“-Konzepten fürchten, da sie Angst vor Kompetenzverlusten und Stellenabbau haben und somit einer Digitalisierung der Kommunen entgegen wirken. Ein weiterer Punkt der entgegen laufen würde, sei die Skepsis des gehobenen Mittelstands gegenüber Digitalisierung im Allgemeinen.
Die Lösung für das Problem eines verschlafenen Wandels sieht Ole von Beust im Willen zur Zusammenarbeit, sowohl in der Wirtschaftspolitik auf allen Ebenen, als auch der Wirtschaft mit Universitäten um die Innovationsführerschaft in Deutschland nachhaltig zu erhalten und auszubauen.
„In einem rohstoffarmen Land wie Deutschland ist unser geistiges Kapital das einzige was wir exportieren können und das sollten wir fördern und schützen.“ – Richard Knobel, Pressesprecher JU Uelzen
In einem anschließenden Statement attestierte Herr von Beust: „Ein Arbeitnehmer zahlt 60% seines Gehalts an Abgaben und er findet das in Ordnung. […] Lieschen Müller möchte „Mutti“ haben, die über sie wacht. Es ist ihr egal wer dafür bezahlt. […] Zukünftig müssen immer mehr Menschen vom Staat alimentiert werden, da sie (in der Rentenpolitik) immer mehr bevormundet werden. Wir haben die Wahl zwischen mehr Staat oder weniger Staat, wobei auf Forderung nach mehr Staat immer die Beantwortung der Frage nach der Finanzierung folgen muss.“
Abschließend ging er noch einmal auf eine weitere Kernkompetenz der Union ein: die innere Sicherheit. „Die SPD lässt den Bereich öffentliche Sicherheit verlottern.“
„Die Union muss wieder als klare Verteidigerin der öffentlichen Ordnung auftreten und zu erkennen sein.“ – Max Lemm, Kreisvorsitzender JU Uelzen.

Nach einem geselligen Abendessen führte die JU Niedersachsen ein neues Format ein: den Polit Pitch. Hierbei erhalten Redner eine vorgegebene Redezeit und ein Thema zu dem sie sich äußern sollen. Anschließend erhalten die Zuhörer die Möglichkeit Fragen zu den Erörterungen zu stellen.
An unserem Polit Pitch an diesem Abend nahmen Bernd Althusmann, designierter Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2017 in unserem schönen Niedersachsen, und Michael Grosse-Brömer, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU Bundestagsfraktion, teil.
Ein paar kleine Einblicke der prägnantesten Zitate des Abends:
„Wenn man mit der SPD regiert, kann man nur das Schlimmste zu verhindern suchen“ – M Grosse-Brömer
„Niedersachsen kann mehr… wir haben die Chance zu gestalten, nicht nur zu verwalten. Wir müssen die Bürokratie in der Verwaltung in Niedersachsen radikal verändern.“ – Bernd Althusmann
„Ein Sozialdemokrat der keine Steuern bzw. das Geld anderer Leute verschleudern kann, ist unglücklich […]“ – M Grosse-Brömer
„Breitband ist das Startkapital für eine erfolgreiche Wirtschaft. Wir brauchen ein Gigabit in Niedersachsen, um die Wirtschaft voranzubringen.“ – B Althusmann
Zum Thema Integration:
„Integration beginnt dort, wo man sich aufeinander einlässt“ – B Althusmann
„Fördern und Fordern, wer da nicht mitzieht bekommt weniger Sozialleistungen“ – M Grosse-Brömer
„Gastfreundlichkeit setzt die Freundlichkeit des Gastes voraus“ – M Grosse Brömer
„Wir müssen uns kennenlernen, aufeinander eingehen und lernen unsere Kulturen zu verstehen“ – B Althusmann
„Wir müssen die Polizisten von Verwaltungstätigkeiten befreien und auf die Straßen bringen! Unsere Bürger sollen wieder sicher leben.“ – B Althusmann
Zum Thema Bildung:
„Es gibt nur einen wahren Bildungs-Spezialisten: Bernd Althusmann!“ – M Grosse-Brömer
„Es wird in Niedersachsen nach 2018 keine Diskussion mehr über Studiengebühren geben“ – B Althusmann
„Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden“ – M Grosse-Brömer
„Eine solide Finanzpolitik ist die beste Generationengerechtigkeit, die es gibt.“ – B Althusmann

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